Hybridprodukte: Das Beste aus beiden Welten zu attraktiven Preisen

Hamburg, April 2026 – Heutzutage setzen Verbraucher nicht nur auf weniger Fleischkonsum, sie suchen auch nach ausgewogeneren Lebensmitteln mit optimalem Nährwert und hoher Qualität. Gründe dafür sind gesundheitliche Aspekte, Umweltfaktoren, Tierwohl und vor allem der Preis bei bestimmten Fleischvarianten. Das gilt sowohl für Geflügel als auch für rotes Fleisch. Der Boom im Bereich pflanzlicher Alternativen zeigt allerdings, dass der Wunsch nach „fleischigem“ Genuss ungebrochen ist. Vor diesem Hintergrund gewinnen Hybridprodukte zunehmend an Bedeutung. Planteneers und Hydrosol haben ganzheitliche Konzepte entwickelt, die beide Welten vereinen und ein breites Spektrum an Hybridprodukten ermöglichen. Diese vereinen das Know-how von Planteneers im Bereich pflanzlicher Proteine und die Expertise von Hydrosol in puncto Geschmack und Textur. 

Bekannter Geschmack, optimierte Nährwerte, verbesserte Kostenstruktur
Die Kombinationen aus konventionellem Fleisch mit Gemüse, pflanzlichen Proteinen und Mykoproteinen steigen kontinuierlich in der Akzeptanz der Konsumenten – insbesondere bei jüngeren Zielgruppen wie Millennials und Gen Z. Entsprechend prognostizieren Marktforscher bis 2035 eine durchschnittliche jährliche Wachstumsrate von 9,5 Prozent. Kein Wunder: Hybridprodukte bieten den gewohnten Geschmack und die bekannte Konsistenz von Fleisch-, Fisch- und Milchprodukten – bei verbesserter Kostenstruktur, reduzierter Umweltbelastung und zusätzlichen ernährungsphysiologischen oder funktionellen Vorteilen. Wie eine aktuelle Umfrage von ProVeg International zeigt, sind Preisparität und Geschmack die stärksten Treiber – gefolgt von Gesundheit und Umwelt. 

Gefragte Fleischbasen sind Geflügel und Rind, aber auch Schwein. Diese werden zu Burger Patties, Hackfleisch, Nuggets oder Aufschnitt- und Wurstprodukten verarbeitet. „Typischerweise handelt es sich um Convenience-Produkte, die verzehrfertig sind oder nur noch erhitzt werden müssen“, erklärt Dr. Pia Meinlschmidt, Leitung Produkt-Management Planteneers. „Durch die partielle Substitution von Fleisch durch Zutaten wie Gemüse, Hülsenfrüchte oder Mykoprotein lässt sich der Anteil tierischer Fette – insbesondere gesättigter Fettsäuren – reduzieren, während gleichzeitig Ballaststoffe und pflanzliche Proteine eingebracht werden.“

Die pflanzlichen Zutaten lassen sich je nach Zielgruppe entweder als sichtbare Gemüsestücke oder als nicht sichtbare Komponenten in die Produkte einbringen. Dazu Dr. Meinlschmidt: „Erfahrungsgemäß bevorzugen Erwachsene eher Produkte mit sichtbaren Gemüsestücken, weil diese einen natürlichen, cleanen und gesünderen Eindruck vermitteln. Bei Kindern ist meistens das Gegenteil der Fall: Sie bekommen mit den Hybridprodukten eine extra Portion Gemüse, ohne dieses beim Verzehr zu sehen.“

Hybridprodukte bieten somit einen optimalen Einstieg in die Proteinwende. Sie verbinden ernährungsphysiologische und sensorische Vorteile mit Kosteneffizienz, reduziertem Ressourcenverbrauch und ökologischen Benefits.

Von Clean Label und High Protein bis Foodservice und Kinder-Produkte
Die Funktionssysteme von Hydrosol und Planteneers ermöglichen Herstellern eine breite Basis an individuellen Lösungen, die auf die unterschiedlichen Marktanforderungen zugeschnitten sind. „Durch gezielte Kombination der verschiedenen Zutaten lassen sich beispielsweise Hybridprodukte umsetzen, die ohne deklarierungspflichtige E-Nummern oder andere Zusatzstoffe auskommen“, erklärt Kirsten Jacke, Senior Produktmanagerin Hydrosol. „Zudem enthalten sie in der Regel weniger Salz und Fett als konventionelle Fleischprodukte. Die Clean-Label-Lösungen eignen sich insbesondere für Märkte, in denen gesundheitsorientierte Produkte mit natürlicher Zusammensetzung und Transparenz bei den Inhaltsstoffen im Vordergrund stehen.“

Eine weitere Möglichkeit sind Produkte, die auf die Bedürfnisse und Geschmacks­vor­lieben von Kindern ausgerichtet sind – zum Beispiel hybride Hähnchen-Pops, die mit Blumen­kohl oder Kicher­erbsen ange­reichert sind. Eine Anreicherung mit ausgewählten Mikro­nähr­stoffen verbessert zusätzlich das Nährwert­profil. Hier unter­stützt das Schwester­unter­nehmen SternVitamin zum Beispiel mit einem Premix, der B-Vitamine, Zink und Eisen zur Unterstützung von Wachstum, Immun­system und kognitiver Entwicklung enthält.

Neben Mikronährstoffen bieten Hybridprodukte auch die Basis für High Protein-Lösungen. Individuelle Konzepte sind sowohl für den Retail als auch für den Foodservice-Markt umsetzbar. Besonderes Potenzial bietet der Snackmarkt. Laut Innova Snacking Umfrage 2025 bevorzugen Konsumenten leckere und gesunde Snacks, die wenig Fett enthalten, dafür aber reichlich Protein und einen hohen Ballaststoffgehalt – beste Voraussetzungen für Hybridprodukte.

Ein weiterer Vorteil: Bei Snack­pro­duk­ten sind die Konsumenten probier­freudiger und offener für neue Konzepte als bei Fleischprodukten. Die Barriere für den Eintritt in das Segment ist somit niedriger. Hinzu kommt die einfachere Margen- und Preis­gestaltung. Diese Beispiele zeigen, dass Hybrid­produkte diverse attraktive Ansätze für ein wachsendes Markt­seg­ment bieten. Und dieses ist keines­falls auf Fleisch­produkte begrenzt: Hydrosol und Planteneers arbeiten aktuell bereits an neuen Hybrid-Lösungen im Bereich Molkerei­produkte.