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Hamburg, im März 2019 – Verbraucher greifen inzwischen selbstverständlich zu Fleisch und Wurst und im nächsten Moment zu pflanzlichen Alternativen. Hersteller von Fleischerzeugnissen erweitern ihr Sortiment um vegetarische und vegane Produkte. Doch egal, ob fleischbasiert oder fleischlos – die Produkte sind nur dann erfolgreich, wenn sie hinsichtlich Geschmack und Textur überzeugen. Genau dafür sorgt Hydrosol. Der Anbieter für Komplettlösungen im Bereich Fleisch- und Wurstwaren sowie pflanzlichen Alternativen präsentiert auf der diesjährigen IFFA sein erweitertes Sortiment für herstellende Industrie und Handwerk. Die Komplettlösungen reichen von der Stabilisierung und Texturierung über Würzung und Frischhaltung bis hin zur Wursthülle und Panade. Im Fokus stehen aktuelle Trendprodukte auf pflanzlicher Basis sowie diverse „free from“-Lösungen.

Wie aktuelle Verbrauchertrends zeigen, bleiben pflanzliche Alternativen weiterhin ein großes Thema – unter anderem auch deshalb, weil sie in puncto Nachhaltigkeit und Tierwohl klare Vorteile gegenüber den tierischen Erzeugnissen haben. Hydrosol erweitert die Range an veganen, pflanzenbasierten Produkten deshalb konsequent. Ein Beispiel ist die HydroTOP VEGAN SF Serie. Mit dem allergen- und sojafreien System auf Basis von Kartoffel- und Erbsenprotein können Kunden eine Bandbreite an unterschiedlichen Endprodukten herstellen – vom Aufschnitt über Salami bis zum Bacon. Auch pflanzenbasierte Snackprodukte lassen sich mit dem Funktionssystem problemlos umsetzen. Somit können Hersteller die steigende Nachfrage nach gesunden, leckeren Snacks bedienen und ein weiteres Wachstumssegment besetzen.

“The Plant Kingdom”, laut Innova Market Insights einer der Top Trends 2019, beeinflusst auch klassische Fleischerzeugnisse. Hack- und Wurstspezialitäten werden mit Gemüse und Superfood wie Hülsenfrüchte oder Samen angereichert und transportieren dadurch ein gesundes Image, welches zusätzliche Zielgruppen anspricht. Für diese Hybrid-Produkte aus Fleisch und Gemüse, aber auch für reine Gemüseburger, hat Hydrosol die HydroTOP High Gel Range entwickelt. Hiermit lassen sich sowohl ökologische und ethische Aspekte hervorheben als auch ökonomische Faktoren. Auch Fisch-Alternativen sind mit dieser Range möglich.

Ein weiterer Vorteil: Die High Gel Range ermöglicht eine einfache Herstellung von fettreduzierten Produkten – ein weiterer starker Trend, der angesichts der drastischen Zunahme von Adipositas weltweit schon jetzt von hoher gesellschaftlicher Relevanz ist. Neben der Fettreduktion gewinnt das Thema Salzreduktion ebenfalls stark an Bedeutung. Hier hat Hydrosol Funktionssysteme entwickelt, die die Herstellung von natriumreduzierten roten und weißen Fleisch- und Wurstwaren ermöglichen. Darüber hinaus stellt das Unternehmen aktuelle Neuheiten aus dem Bereich Frischhaltung vor. Näheres dazu und zu weiteren Highlights aus dem Portfolio erfahren Messebesucher auf der IFFA am Stand B 81, Halle 12.1.

Ahrensburg bei Hamburg, im Februar 2019 – Snacking ist laut Innova Market Insights auch im kommenden Jahr einer der Top-Trends in der Food-Branche. 63 Prozent der Millennials setzen zum Beispiel aus zeitlichen Gründen auf kleine Gerichte zwischendurch. Zu den Klassikern unter den Snacks gehören Würste – ob als Hotdog, Currywurst oder Salami-Sticks, ob aus Fleisch oder auf pflanzlicher Basis. Für all diese Wurstsorten hat Hydrosol die passende Hülle entwickelt: SmartCasings auf Basis von Alginat. Mittels Koextrusion lassen sich Würste mit allen gängigen Kalibern herstellen.

Die SmartCasings stehen für eine kleine Revolution: Der Alginatfilm wird flüssig auf die Wurstmasse aufgetragen und in einem Kalziumbad in eine feste Struktur überführt. So entsteht eine stabile und essbare Wurstpelle, die den Würsten einen knackigen Biss verleiht. Darüber hinaus ist diese Hülle auch künftig in unbegrenzter Menge verfügbar und bietet zudem prozesstechnische Vorteile. „Das Stabilisierungssystem basiert auf einer komplexen Mischung aus hochreaktiven Hydrokolloiden und Stärke. Synergistische Effekte, die sich aus der Kombination mit der Calciumchlorid-Lösung ergeben, führen zu einer guten Elastizität und Zugfestigkeit der Wursthülle“ erklärt Florian Bark, Produktmanager Hydrosol.

Stabilisierung und „Verpackung“ aus einer Hand
Die SmartCasings eignen sich für frische Bratwurst, Rohwurst und Brühwurst. Sie überzeugen durch eine hohe Reißfestigkeit und sorgen vor allem bei Rohwürsten für einen angenehm zarten Biss. Mit Anpassung der Technologie eignen sie sich auch sehr gut für Brühwürste, wie Florian Bark berichtet: „Brühwürste stellen eine besondere Herausforderung dar, weil sie sowohl bei der Herstellung als auch bei der späteren Zubereitung feuchter Hitze ausgesetzt sind. Die Hülle muss deshalb nicht nur reißfest sein, sondern auch nach dem Garen gut an das Brät anhaften.“ Um das zu gewährleisten, werden die Würste nicht wie üblich hängend im Dampf gegart, sondern mittels spezieller Technik im Wasserbad.“

Für ein perfektes Ergebnis sollten die Hülle und das Brät gut aufeinander abgestimmt sein. Das gilt für alle Produktkategorien, insbesondere aber für Brühwurst. „Hier ist unsere jahrelange Erfahrung bei der Stabilisierung von Würsten von großem Vorteil. Neben der Hülle können wir stets die passende Stabilisierung für das Brät anbieten. Dabei werden Phosphat- und Salzgehalte sowie die Viskosität des Bräts individuell berücksichtigt. Wir bieten somit das gesamte Paket für die Wurstherstellung – inside und outside.“

Vorteile der Alginat-Casings
Im Vergleich zu bestehenden Wursthüllen bieten die SmartCasings diverse Pluspunkte. Sie ermöglichen einen kontinuierlichen Herstellungsprozess, der zu geringeren Produktionskosten führt. Mit den SmartCasings entsteht kein Ausschuss bzw. Rework aufgrund von Darmwechseln. Zudem gewährleisten die Alginathüllen einen höheren Durchsatz pro Stunde, als es mit konventioneller Fülltechnologie möglich ist. Die hochautomatisierte Produktion erfordert weniger Handgriffe und damit einen geringen Personalaufwand. Im Vergleich zu Cellulose-Hüllen entfällt außerdem der Schälschritt. Nicht zu vergessen: die Einsparungen bei den Rohmaterialien. Denn Alginathüllen sind deutlich günstiger als Naturdärme, Kollagen- oder Cellulose-Varianten.

Die SmartCasings von Hydrosol haben darüber hinaus noch einen weiteren Vorteil: Sie werden als Pulver angeboten. Da dieses deutlich länger haltbar ist als fertige Paste, sind Konservierungsstoffe überflüssig. Die Paste kann jederzeit nach Bedarf hergestellt werden. Außerdem sind beim Pulver die Transport- und Lagerkosten niedriger als bei Pasten. Hydrosol bietet aktuell zwei Pulvermischungen an: SmartCasing M als Standardtyp mit tierischem Protein und SmartCasing VR als Variante für vegetarische und vegane Würste. Die SmartCasings sind grundsätzlich auch halal und kosher geeignet.

Hamburg, im Dezember 2018 – Im Jahr 1993 ging Hydrosol mit nur einem Produkt in den Markt. Inzwischen hat sich die Tochtergesellschaft der Stern-Wywiol Gruppe zu einem der international führenden Anbieter von Systemlösungen im Ingredients-Geschäft entwickelt. Das Unternehmen bietet hunderte von Stabilisierungs- und Texturierungssystemen für vielfältigste Anwendungen und unterschiedliche Märkte. Für die Zukunft stehen die Zeichen weiterhin auf Expansion. Denn wie Hydrosol-Geschäftsführer Dr. Matthias Moser betont, zählt die Lebensmitteltechnologie zu den Schlüsseltechnologien und maßgeblichen Zukunftsbranchen des 21. Jahrhunderts.

Neue Ideen, neue Märkte – nach diesem Motto entwickelt und produziert Hydrosol seit vielen Jahren Stabilisierungs- und Texturierungssysteme für Milchprodukte, Fleisch-, Wurst- und Fischwaren, Feinkost, Eiscreme und Getränke. Ein Gespür für Trends ist dabei der Schlüssel zum Erfolg, wie Dr. Moser berichtet: „Wir beobachten die Food-Trends in den weltweiten Märkten sehr genau und entwickeln passgenaue Lösungen, die den individuellen Ansprüchen unserer Kunden Rechnung tragen.“ Als einer der ersten Anbieter hat Hydrosol zum Beispiel schon vor knapp zehn Jahren Clean Label-Lösungen im Bereich Milchprodukte auf den Markt gebracht. Auf den High-Protein-Trend hat das Unternehmen mit diversen Konzepten geantwortet. Es folgten pflanzliche Alternativen zu Fleisch- und Milchprodukten. Hier bietet das Unternehmen inzwischen eine Bandbreite an Lösungen – von diversen Alternativen zu Milchprodukten, Käse und Eiscreme bis hin zu veganem Aufschnitt, pflanzlichen Würstchen für den Heiß- und Kaltverzehr sowie All-in-Compounds für diverse vegane Endprodukte wie Burger-Patties, Nuggets, Schnitzel, Fischstäbchen-Analoge und andere panierte Produkte.

Genussfaktor: das entscheidende Kaufargument
Ein weiteres aktuelles Thema sind zucker- und fettreduzierte Produkte. In vielen europäischen Ländern, aber auch im internationalen Markt steigen die Anforderungen stetig. Durch die bedrohliche Zunahme von Übergewicht und Fettleibigkeit auf allen fünf Kontinenten fordern Regierungen neue Lösungen seitens des Handels und der Industrie. Die Herausforderung dabei ist, die positiven technologischen Eigenschaften von Zucker und Fett durch intelligente Stabilisierungs- und Texturierungssysteme auszugleichen. „Gesunde Ernährung funktioniert nur, wenn auch der Genusswert stimmt“, so Dr. Moser. „Geschmack, Textur und Mundgefühl müssen überzeugen, ansonsten kauft der Konsument das Produkt nicht noch einmal.“

Eine intensive Forschung und Entwicklung ist deshalb für Hydrosol der Schlüssel zu erfolgreichen Produktideen. „Wir erforschen vor allem die Synergiewirkungen zwischen den einzelnen Komponenten. Denn für die Qualität der Endprodukte ist das Wissen um die Wechselwirkungen zwischen Hydrokolloiden, Proteinen, Ballaststoffen und anderen Ingredients ganz entscheidend“, betont der Hydrosol-Chef. „Wir machen immer wieder die Erfahrung, dass diese synergistisch-wirkenden Komplexe sehr viel bessere Ergebnisse erzielen als Single Ingredients. Unsere breit aufgestellte Anwendungstechnik im Stern-Technology Center ist deshalb elementar für erfolgreiche Produktlösungen.“

Herausforderungen der Zukunft
Das gilt vor allem auch für die Versorgung künftiger Generationen mit sicheren, bezahlbaren und wohlschmeckenden Lebensmitteln – eine der zentralen Herausforderungen, bei der die Food Ingredients Branche eine Schlüsselposition einnimmt. Dazu Dr. Moser: „Wir arbeiten schon jetzt intensiv an zukunftsträchtigen Konzepten, die eine ausreichende Versorgung mit Proteinen gewährleistet. Dabei erforschen wir ganz unterschiedliche pflanzliche Proteine, aber auch alternative tierische Quellen wie Insekten. Darüber hinaus richten wir den Fokus auf nachhaltige Konzepte in der Verwertung der Ausgangsrohstoffe. Denn nicht nur das Filet enthält wertvolle Proteine, sondern auch Nebenprodukte wie Molke oder Fleischabschnitte.“ Dass diese ebenfalls zur Herstellung von hochwertigen Lebensmitteln genutzt werden können, zeigen zum Beispiel Stabilisierungs- und Texturierungssysteme, mit denen aus Lab- oder Sauermolke fermentierte Desserts und andere attraktive Produkte entstehen.

Internationale Expansion
Seit Firmengründung hat Hydrosol kontinuierlich expandiert. Das Portfolio wird ständig erweitert, die Zahl der Mitarbeiter ist enorm gestiegen, zusätzliche Räumlichkeiten und Pilotanlagen bieten mehr Möglichkeiten. Diesen Expansionskurs setzt das Unternehmen konsequent fort, wie Dr. Moser erläutert: „Unsere Ambitionen wachsen. Die Stern-Wywiol Gruppe erwirtschaftet heute einen konsolidierten Umsatz von 520 Millionen Euro. Das hochgesteckte Ziel für die Zukunft ist ein jährliches Wachstum um 10 Prozent. Dabei spielt Hydrosol innerhalb der Gruppe eine sehr wichtige Rolle. Um das große Wachstumspotenzial zu heben, fokussieren wir uns auf die Themen Internationalisierung und Food Safety.“

Nach dem erfolgreichen Ausbau des Vertriebsteams auf mittlerweile 16 Auslandsfilialen und zahlreichen qualifizierten Vertretungen folgt jetzt der Aufbau von Produktionskapazitäten an den weltweiten Standorten. Das betrifft vor allem die Regionen Südostasien, China, Lateinamerika und USA. „Bis 2025 werden wir dort die bereits bestehende lokale Präsenz deutlich ausbauen“, so Dr. Moser. „Diese Strategie wird getrieben vom weltweit wachsenden Bedarf an gesunden, sicheren und bezahlbaren Nahrungsmitteln. Neben dem EU-Markt mit starker Nachfrage nach Premiumprodukten konzentrieren wir uns künftig noch stärker auf die aufstrebende Mittelschicht der Schwellenländer. Mit unseren Systemlösungen unterstützen wir die Versorgung der Menschen und zugleich die Produktion vor Ort. Unsere All-in-Compounds vereinfachen die industrielle Herstellung von Lebensmitteln, wodurch sich insbesondere in schwach technisierten Ländern die Verfügbarkeit der Nahrungsmittel verbessern lässt.

Hamburg, im August 2018 – Zuckerreduktion in Lebensmitteln ist weltweit ein stark diskutiertes Thema. In Deutschland macht der Handel mit Kampagnen auf den verringerten Zuckergehalt seiner Eigenmarken aufmerksam. In Großbritannien gibt es seit April diesen Jahres die Zuckersteuer auf Softdrinks. In anderen europäischen, aber auch in lateinamerikanischen Ländern bewerten Ernährungsampeln unter anderem den Zuckeranteil in den Produkten. In Indien ist diese Regelung aktuell in der Finalisierung. Hauptgrund für all diese Maßnahmen ist die bedrohliche Zunahme von Übergewicht und Fettleibigkeit auf allen fünf Kontinenten, die mit einem erhöhten Zuckerkonsum unmittelbar in Verbindung gebracht wird. Kein Wunder, dass die Zahl der zuckerreduzierten oder zuckerfreien Produkte weltweit rasant gestiegen ist: Allein in den vergangenen fünf Jahren hat sich die Zahl der Produkteinführungen mehr als verdoppelt – von knapp 5.000 in 2012 auf mehr als 10.000 in 2017 weltweit. Zu den am stärksten wachsenden Kategorien zählen Softdrinks und Milchprodukte. Dieses Wachstum wird auch in Zukunft anhalten, denn Übergewicht ist ein wichtiger Risikofaktor für kardiovaskuläre Erkrankungen, die das Gesundheitssystem stark belasten. Entsprechend beschäftigen sich immer mehr Regierungen mit diesem Thema. Die Devise lautet: low sugar! Neue Lösungen seitens Handel und Industrie sind deshalb gefragter denn je.

Doch hier liegt die große Herausforderung: Aus technologischer Sicht hat Zucker viele positive Eigenschaften. Er bindet Wasser, konserviert und ist sehr gut löslich. Vor allem aber ist er Geschmacksträger und verleiht den Produkten Körper, Textur und ein angenehmes Mundgefühl. Ein Zuckerersatz durch Intensivsüßstoffe oder alternative Süßungsmittel ist für den Lebensmittelproduzenten aus technisch-technologischer Perspektive meist keine Alternative. Vielmehr gilt es, die zahlreichen Eigenschaften von Saccharose durch Kombination verschiedener Rohstoffe zu ersetzen. Genau diesen Effekt erzielen die neuen Stabilisierungs- und Texturierungssysteme von Hydrosol. In Anwendungsversuchen haben Technologen und Wissenschaftler das optimale Zusammenspiel der Einzelkomponenten in unterschiedlichen Produkten getestet. Das Ergebnis sind individuelle Wirkstoffkombinationen beispielsweise für Joghurt, Trinkjoghurt, Milchmischgetränke und Pudding sowie für fruchtige Erfrischungsgetränke und Energy-Drinks, aber auch für Ketchup und aufschlagbare Pflanzencreme.

„Mit unseren neuen Stabilisierungs- und Texturierungssystemen gleichen wir den fehlenden Zucker aus“, berichtet Katharina Schäfer, Produktmanagerin Milch & Feinkost. Durch die gezielte Kombination verschiedener Einzelkomponenten erhält jedes Endprodukt die gewünschten Eigenschaften. Hydrokolloide und Stärke sorgen dabei vor allem für Stabilität, Körper und eine angenehme Textur, während spezielle pflanzliche Fasern das Mundgefühl verbessern.” Positiver Nebeneffekt: Durch den Einsatz der Fasern kann je nach Dosierung sogar ein hoher Ballaststoffgehalt auf dem Produkt ausgelobt werden.

Um die Süße auszugleichen, setzt Hydrosol je nach Kundenwunsch kostengünstige, klassische Süßungsmittel ein oder Rohstoffe wie Stevia, die beim Endverbraucher ein besonders positives Image haben. Darüber hinaus runden natürliche Aromen das Geschmacksprofil ab. „Unsere Schwestergesellschaft OlbrichtArom bietet speziell für zuckerreduzierte Produkte einen Sugar-Booster an. Dieses natürliche Aroma unterstützt in Endprodukten die feine Süße, ohne deren typischen Eigengeschmack zu beeinflussen“, erklärt die Produktmanagerin.

Die neuen Funktionssysteme von Hydrosol ermöglichen je nach Wunsch unterschiedliche Zuckergehalte – von zuckerreduziert bis hin zu zuckerfrei. „Eine Reduktion von 30 bis 50 Prozent ist für uns bei den meisten Produkten relativ einfach umzusetzen. Generell orientieren wir uns aber am europäischen Lebensmittelrecht“, so Katharina Schäfer. Danach können Lebensmittel und Getränke mit „zuckerreduziert“ bezeichnet werden, wenn sie mindestens 30 Prozent weniger Zucker enthalten als vergleichbare Produkte. Der Energiegehalt darf aber nicht höher sein als vergleichbare Erzeugnisse. Bei der Auslobung „zuckerarm“ ist die Konsistenz entscheidend: Feste Nahrung wie Joghurt darf dabei maximal 5g Zucker pro 100g Lebensmittel enthalten. Für Milchgetränke, Softdrinks und andere Flüssigkeiten liegt die Höchstgrenze schon bei 2,5g pro 100ml. „Zuckerfreie“ Produkte dürfen hingegen 0,5g Zucker pro 100g oder 100ml nicht überschreiten.

Hydrosol: Mit neuen Stabilisierungssystemen aktuelle Food-Trends umsetzen

Ahrensburg, im September 2018 – Auf der Gulfood Manufacturing in Dubai stellt Hydrosol neue Stabilisierungs- und Texturierungssysteme vor, mit denen Lebensmittelunternehmen trendige, abverkaufsstarke Produkte herstellen können. Im Mittelpunkt dabei stehen vielfältige Ideen für pflanzliche Alternativen zu Milchprodukten, Texturierungssysteme für zuckerreduzierte Lebensmittel sowie wirtschaftliche Lösungen für Geflügelerzeugnisse. Am Stand Nr. S3-E24 informieren Hydrosol-Experten über die konkreten Vorteile der verschiedenen Funktionssysteme.

Pflanzliche Alternativen zu Milchprodukten
Die Nachfrage nach veganen und vegetarischen Produkten steigt kontinuierlich. Vor allem pflanzliche Alternativen zu Milchprodukten zählen zu den Wachstumstreibern im Markt. Hydrosol hat für das breite Spektrum an Milch-Alternativen individuelle Stabilisierungs- und Texturierungssysteme entwickelt, mit denen sich Produkteigenschaften erzielen lassen, die den Kuhmilcherzeugnissen sehr nahe kommen. Hierzu gehören fermentierte Desserts, die frei von Milchbestandteilen, Soja und Gluten sind. Mit dem Funktionssystem lässt sich eine Textur einstellen, die vergleichbar mit Joghurt ist. Eine cremige, glatte Konsistenz und ein authentischer Geschmack sind die Charakteristika der veganen Frischkäse-Alternativen. Bei veganen Käse-Alternativen sorgen die maßgeschneiderten Wirkstoffkomplexe neben dem typischen Genusserlebnis auch für optimale Schmelzeigenschaften. Im Bereich Trinkmilch setzt Hydrosol nicht nur auf Ersatzprodukte zu tierischen Milcherzeugnissen, sondern auch zu Soja. Aktuelles Beispiel ist ein Drink auf Basis von Sonnenblumen und Hafer, der mit einem angenehmen Geschmack überzeugt. Funktionssysteme zur Herstellung von zartschmelzenden, cremigen veganen Eiscremes runden die Bandbreite an pflanzlichen Milch-Alternativen ab.

Weniger Zucker, gleiches Genusserlebnis
Aufgrund der weltweit bedrohlichen Zunahme von Übergewicht und Fettleibigkeit ist Zuckerreduktion in Lebensmitteln und Getränken eines der Top-Themen rund um den Globus. Immer mehr Regierungen fordern low sugar Produkte. Allerdings hat Zucker aus technologischer Sicht viele positive Eigenschaften: Er ist Geschmacksträger und verleiht den Produkten Körper, Textur und ein angenehmes Mundgefühl. Genau diese Ergebnisse erzielen die neuen Stabilisierungs- und Texturierungssysteme von Hydrosol. In Anwendungsversuchen haben Technologen und Wissenschaftler das optimale Zusammenspiel von Hydrokolloiden, Stärke und pflanzlichen Fasern in unterschiedlichen Produkten getestet. Das Ergebnis sind individuelle Wirkstoffkombinationen beispielsweise für Joghurt, Trinkjoghurt, Milchmischgetränke und Pudding sowie für fruchtige Erfrischungsgetränke und Energy-Drinks, aber auch für Ketchup und aufschlagbare Pflanzencreme. Die neuen Funktionssysteme ermöglichen je nach Wunsch unterschiedliche Zuckergehalte – von zuckerreduziert bis hin zu zuckerfrei.

Wirtschaftliche Geflügelprodukte
Geflügelprodukte haben weltweit die größte Wachstumsrate im Bereich Fleisch. Hydrosol hat in diesem Segment eine Bandbreite an Lösungen entwickelt. Hierzu zählen beispielsweise Injektionslaken für frisches Hühnchenfleisch, mit denen sich eine erhöhte Saftigkeit und Zartheit bei hervorragender Lakenretention und individuell einstellbaren Ausbeuten erzielen lassen. Hinzu kommen spezielle Funktionssysteme für Chicken Nuggets, Hackfleischprodukte und Schnitzel. Sie gewährleisten eine hervorragende Bindung, einen saftigen Biss und erlauben neben Fleisch auch die Verwendung von pflanzlichen Zutaten, wodurch vielfältige innovative Produktideen ermöglicht werden. Ein weiterer Bereich sind Funktionssysteme für die wirtschaftliche Herstellung und längere Haltbarkeit von Geflügelwürstchen. Auch für die Produktion von Geflügelaufschnitt aus Vollmuskelfleisch bietet der Stabilisierungsexperte maßgeschneiderte Wirkstoffkombinationen, sowohl für hochwertige Premiumprodukte, als auch für kostenoptimierte Rezepturen.

Maßgeschneiderte Lösungen von der Produktidee bis zur Herstellung.

Hamburg, im Juni 2018 – Auf der diesjährigen IFT Food Expo in Chicago stellen fünf Schwestergesellschaften der Stern-Wywiol Gruppe ihr aktuelles Leistungsspektrum vor. Während SternMaid America die Bandbreite an kundenspezifischen Services im Bereich Contract Manufacturing präsentiert, richten die Schwestergesellschaften Hydrosol, SternEnzym, SternVitamin und Sternchemie den Fokus auf trendorientierte Food Ingredients. Hierzu zählen individuelle Stabilisierungs- und Texturierungssysteme für vegane Produkte, trendige Vitamin- und Mineralstoff-Premixe für unterschiedliche Verbraucher­wünsche, Clean Label-Lösungen im Bereich Lecithine und Öle sowie innovative Enzymsysteme für eine effektive und wirtschaftliche Herstellung von Lebensmitteln. Am Gemeinschaftsstand S671 erhalten Fachbesucher maßgeschneiderte Problemlösungen und neue Inspirationen.

Hydrosol, einer der führenden internationalen Anbieter von Stabilisierungs- und Texturierungssystemen, präsentiert auf der IFT Food Expo unter anderem vegane Alternativen zu Fleisch- und Milchprodukten. Mit Hilfe der Vollcompounds für Fleisch-Alternativen können Unternehmen zum Beispiel auf klassischen Produktionsanlagen vegane Burger-Patties und Meatball-Varianten herstellen, aber auch fleischlose Nuggets, Schnitzel und Filetstreifen. Darüber hinaus bietet das Unternehmen Funktionssysteme für die Herstellung von veganem Aufschnitt. Für das breite Spektrum an Milch-Alternativen hat Hydrosol Stabilisierungs- und Texturierungssysteme entwickelt, mit denen sich Produkteigenschaften erzielen lassen, die den Kuhmilcherzeugnissen sehr nahe kommen. Neben fermentierten Desserts, Eiscreme und Drinks zählen hierzu vegane Frischkäse-Alternativen, die mit einer cremigen, glatten Konsistenz und authentischem Geschmack überzeugen. Bei den veganen Käse-Alternativen sorgen die Funktionssysteme neben dem typischen Genusserlebnis auch für optimale Schmelzeigenschaften – ideal als Topping für Pizza und Aufläufe.

 

Wie Hersteller von Getränken, Lebensmitteln und Nahrungsergänzungsmitteln neues Wertschöpfungs­potenzial generieren können, zeigt SternVitamin. Der Mikronährstoff-Spezialist hat unter anderem spezielle Premixe zur Anreicherung veganer Lebensmittel entwickelt. Diese erhalten alle wichtigen Mikronährstoffe, um den Tagesbedarf zu decken. Ein weiterer Schwerpunkt sind Gesundheits- und Lifestyle-Konzepte für unterschiedliche Zielgruppen und Ansprüche. Diese reichen von Knochengesundheit über Stärkung der Abwehrkräfte und des Herz-Kreislauf-Systems bis hin zum Beauty-Support. Ein Beispiel für das breite Leistungsspektrum ist der neue Premix für „Gesunde Knochen und Herz“, den Messebesucher direkt vor Ort probieren können. Der Premix enthält die Vitamine B1 und B12 sowie Vitamin C, Vitamin K2 und Vitamin D3. Er steht beispielhaft für ganz unterschiedliche Zielgruppen-Konzepte, die auf die individuellen Lebensphasen der Konsumenten ausgerichtet sind – angefangen beim Kinderwunsch über Schule, Studium und Berufsleben bis hin zum Seniorenalter. Neben Getränken verleihen die maßgeschneiderten Mikronährstoff-Premixe auch Tees, Snacks, Milchprodukten sowie Back- und Süßwaren einen Zusatznutzen. Sie können ebenfalls in die vegane Lebensweise integriert werden.

 

SternEnzym präsentiert auf der IFT Lösungen, mit denen Prozesse in der Lebensmittelherstellung effektiver und wirtschaftlicher ablaufen. Einen Schwerpunkt legt der Enzym-Designer auf aktuelle Anwendungen für Backwaren und Teigwaren sowie auf die Vermeidung von Acrylamid. Bei Keksen verbessern die speziellen Enzym-Systeme die Verarbeitbarkeit der Teige und die Struktur der Kekse, während die Neigung zur Bildung von Haarrissen und Blasen verringert wird. Bei der Waffelherstellung ermöglichen sie deutliche Einsparungen durch einen verringerten Energie-Aufwand und geringere Produktverluste. Mit dem Allrounder Pastazym lassen sich günstigere Weizensorten nutzen und damit Kosten gering halten. Die Enzym-Compounds eignen sich für Teigwaren aus Hartweizen, Weichweizen und für Mischungen beider Sorten. Außerdem richtet SternEzym den Fokus auf Innovase ASP, das die Bildung von Acrylamid in Pommes Frites, Feinbackwaren, Brot, Kaffee oder Frühstückscerealien verhindert.

 

Bei Sternchemie, dem internationalen Anbieter von Lecithinen und Food-Lipiden, stehen deklarationsfreundliche non-GMO-Produkte wie Sonnenblumen- und Raps-Lecithin, aber auch IP Soja im Mittelpunkt. Die Clean-Label-Lösungen stammen aus eigener, nachhaltiger Produktion und eignen sich für Back- und Süßwaren, Instantprodukte und Nahrungsergänzungsmittel. Sternchemie bietet die Lecithine in flüssiger Form, als Pulver sowie als hydrolisierte und sprühfähige Variante an. Eine weitere Spezialität ist entöltes Reinlecithin. Als Problemlöser entwickelt Sternchemie nach den Wünschen der Kunden individuelle Lecithin-Compounds – passgenau für die jeweilige Anwendung in puncto Funktionalität, Preis und Deklaration. Das zweite große Standbein ist hochwertiges MCT-Öl. Da es farblos, geruchs- und geschmacksneutral ist, eignet sich das niedrig viskose Öl für eine Vielfalt an Anwendungen – von Babykost über Back- und Süßwaren bis Sportlernahrung. Außerdem werden pulverförmige Varianten des MCTs angeboten. Weitere Spezialitäten sind RSPO SG-zertifiziertes Rotes Palmöl, das als natürlicher Lebensmittelfarbstoff sehr gefragt ist, sowie Kokosnussmilch-Pulver für kalte und warme Gerichte, Back- und Süßwaren sowie Eiscreme.

 

SternMaid America bietet die komplette Lohnfertigung für Pulvermischungen in den Bereichen Nahrungsergänzungsmittel und Food Ingredients an. Im eigenen Werk in Aurora in der Nähe von Chicago kann das Unternehmen die Bedürfnisse amerikanischer Kunden voll erfüllen. Die halbautomatische Pulvermischanlage basiert auf neuester Technologie, die eine hohe Mischpräzision gewährleistet und Mengen zwischen 1.000 bis weit über 20.000 Pound (lbs) flexibel umsetzen kann. Mit speziell entwickelten Düsen können flüssige Komponenten gleichmäßig auf Pulver gesprüht werden. Dies können Mikrokomponenten wie Aromastoffe, Öle, Emulgatoren und ähnliches sein, einschließlich fettiger oder hochviskoser Flüssigkeiten in hohen Konzentrationen. Die Konfektionierung der Pulverprodukte erfolgt wahlweise in Säcke, Kartons, Fässer oder Big Bags. Darüber hinaus verfügt die Anlage über eine Kleinverpackungslinie für eine genau dosierte Abfüllung. Das Leistungsspektrum von SternMaid America reicht von der Qualitätskontrolle der Rohstoffe über Co-Packing bis hin zu Lagerung und Logistik. Die hohen Qualitäts- und Hygienestandards kommen in zahlreichen Zertifizierungen zum Ausdruck. Näheres zu den Leistungen von SternMaid America und der Schwestergesellschaften erfahren Messebesucher auf der IFT Food Expo am Stand S671.

Wir freuen uns bei der Anuga Food Tec in Köln dieses Jahr gleich mit zwei Vorträgen dabei sein zu können.

Am 20. März wird Dr. Dorotea Pein, Innovations und Produkt Manager für Milchprodukte bei Hydrosol, einen Vortrag zum Thema  “foams and aerated products in food industry with a focus on vegetable fat cream” halten. Ihr Vortrag ist ein Teil des Forums “Technologie der Lebensmittelschäume.”

Ebenfalls am 20. März wird auch Dr. Carstens Carstens, Wissenschaftlicher Leiter, Innovations und Produkt Manager für Fleisch und Wurstwaren bei Hydrosol, innerhalb des Forums  “Technologische Möglichkeiten zur Herstellung, Funktionalisierung und Stabilisierung von Ingredients” über  “functional ingredient systems for the production of sustainable meat products” sprechen

Für mehr Informationen folgen Sie bitte dem Link.

Hydrosol - Pflanzensahne

Hydrosol - Vegetarische Nuggets

Hamburg, im März 2018 – Alternative Ernährungsformen werden immer beliebter, vegane und vegetarische Produkte sind entsprechend weiter auf dem Vormarsch. Zu diesem Ergebnis kommt eine Studie des Marktforschungsunternehmens Mintel. Vegane Alternativen zu Fleisch- und Milchprodukten sind längst keine Ausnahme mehr, sondern werden mehr und mehr zum Standard – und das rund um den Globus. Laut Innova Market Insights verzeichnete Lateinamerika in den letzten Jahren mit 132 Prozent die höchste jährliche Wachstumsrate bei veganen Produkten. Mit Abstand folgen Europa (50 Prozent), Australasien (45 Prozent) sowie Nordamerika (34 Prozent).

Aber nicht nur das Angebot an veganen Lebensmitteln steigt, sondern auch die Ansprüche der Konsumenten an Geschmack, Textur und Genusserlebnis. Innovative Lösungen sind gefragt. Hydrosol hat für das breite Spektrum an Alternativen zu Milchprodukten individuelle Stabilisierungs- und Texturierungssysteme entwickelt, mit denen sich Produkteigenschaften erzielen lassen, die denen der Kuhmilcherzeugnisse sehr nahekommen. Hierzu gehören fermentierte Desserts auf Basis von Alternativen zu Milch wie Mandeldrink, die frei von Milchbestandteilen, Soja und Gluten sind. Mit dem Funktionssystem aus modifizierter Stärke, Hydrokolloiden und Pflanzenfasern lässt sich eine Textur einstellen, die vergleichbar mit der Textur von Joghurt ist. Eine cremige, glatte Konsistenz und ein typischer Geschmack sind die Charakteristika der veganen Alternativen zu Frischkäse, die mit dem Stabilisierungssystem aus der Stabisol-Reihe hergestellt werden. Bei veganen Alternativen zu Käse sorgen die maßgeschneiderten Wirkstoffkomplexe neben dem typischen Genusserlebnis auch für optimale Schmelzeigenschaften. Im Bereich Getränke setzt Hydrosol nicht nur auf Ersatzprodukte zu Milcherzeugnissen, sondern auch zu Soja. Aktuelles Beispiel ist ein Drink auf Basis von Sonnenblumen und Hafer, der mit einem angenehmen Geschmack überzeugt. Funktionssysteme zur Herstellung von zartschmelzendem, cremigem veganen Eis runden die Bandbreite an Alternativen zu Milchprodukten ab.

„Unser Ziel ist es, unseren Kunden nicht einfach nur Produktideen für vegane Alternativen aufzuzeigen, sondern Konzepte mit Mehrwert zu liefern“, erklärt Dr. Dorotea Pein, Innovations- und Produktmanagerin für Milchprodukte. „Deshalb greifen wir bei der Entwicklung unserer Stabilisierungs- und Texturierungssysteme auch aktuelle Trends auf. Ein Beispiel ist die steigende Nachfrage nach proteinreichen Produkten. Laut Marktforschung sind Molkereierzeugnisse hier die mit Abstand führende Kategorie. Die Kenntnisse aus diesem Bereich nutzen wir gezielt bei der Entwicklung von Alternativen zu Milchprodukten.“

Ein anderes Beispiel sind mit Vitaminen und Mineralstoffen angereicherte vegane Lebensmittel, die nicht nur potenzielle Nährstoffdefizite ausgleichen, sondern darüber hinaus auch auf spezielle Zielgruppen zugeschnitten sind. Denkbar sind unter anderem vegane Desserts für Kinder, milchfreie Drinks für Sportler oder ältere Menschen. In diesem Bereich arbeitet Hydrosol eng mit der Schwestergesellschaft SternVitamin zusammen, um Vitaminisierungen speziell für die Bedürfnisse von Veganern anbieten zu können. Wie alle Produktkonzepte von Hydrosol können auch die veganen Alternativen zu Milchprodukten auf die individuellen Wünsche der Kunden abgestimmt werden.

Ahrensburg, im Februar 2018 – Der Markt für Erfrischungsgetränke wächst weltweit. Treiber
im Segment sind vor allem Fruchtsäfte und Fruchtsaftgetränke, die ein überproportionales
Wachstum verzeichnen. Mit den neuen All-in-Compounds von Hydrosol können
Getränkehersteller oder auch Molkereien von dieser steigenden Nachfrage profitieren. Die
Funktionssysteme aus der Stabifruit-Reihe enthalten bereits alle relevanten Komponenten zur
Herstellung von fruchtigen Erfrischungsgetränken und bieten im Vergleich zu Konzentraten
diverse Vorteile.

Fruchtsäfte und fruchtige Erfrischungsgetränke haben beim Verbraucher ein sehr positives
Image. Entsprechend sind Geschmack und gesundheitliche Vorteile nach Angaben von
Innova Market Insights die wichtigsten Kaufargumente aus Sicht der Konsumenten. Für
Hersteller von Fruchtsäften gilt es zum einen, die steigenden Wünsche der Verbraucher zu
erfüllen und zum anderen diverse Herausforderungen rund um die Produktion zu meistern –
angefangen beim wachsenden Kostendruck über Anforderungen an die Lagerung von
Konzentraten bis hin zur Gewährleistung der optimalen Produktqualität. Hinzu kommen
Reglementierungen bei der Anreicherung mit Vitaminen und Mineralstoffen sowie die immer
häufiger geforderte Reduktion des Zuckergehalts, die sich nachteilig auf Mundgefühl und
Viskosität der Getränke auswirkt.

Mit den All-in-Compounds aus der Stabifruit-Reihe bietet Hydrosol eine attraktive Lösung. Da
die Funktionssysteme in Pulverform angeboten werden, gewährleisten sie eine hohe
Lagerstabilität in Verbindung mit einer optimierten Logistik. Im Vergleich zu
Fruchtsaftkonzentraten gibt es keine Probleme mit dem Mindesthaltbarkeitsdatum.
Wasserfreie Formulierungen sind mikrobiologisch unkritischer als entsprechende Säfte oder
Konzentrate. Außerdem wird weniger Wasser und damit weniger Gewicht transportiert. Das
sind messbare Kostenvorteile für den Anwender. Darüber hinaus können diese
Pulverformulierungen auch von Herstellern verarbeitet werden, die bisher nicht unmittelbar in
der Fruchtsaftindustrie zuhause sind, also nicht über die entsprechende spezifische
maschinelle Ausstattung verfügen.

Natürlich sind die Compounds frei von Konservierungsstoffen. Sie ermöglichen eine einfache
Anwendung und ergeben bei geringer Dosierung fruchtige Erfrischungsgetränke, die in puncto
Mundgefühl, Farbe, Aroma und Viskosität überzeugen. Einzelne Komponenten können je
nach Kundenwunsch flexibel eingesetzt werden. So lässt sich der Fruchtgehalt variabel
einstellen. Auch eine Zucker-Reduktion ist realisierbar, ohne die Qualität des Getränks zu
beeinträchtigen. Ein wichtiger Aspekt ist zudem die Trüb-Stabilität – also bei trüben Getränken
die Teilchen in Schwebe zu halten. In wissenschaftlichen Untersuchungen konnte die
außergewöhnliche Trüb-Stabilität der Hydrosol-Formulierung belegt werden. Von Vorteil für
den Kunden ist auch die enge Zusammenarbeit von Hydrosol mit der Schwestergesellschaft
SternVitamin. Dadurch ist es möglich, die All-in-Compounds individuell mit Vitaminen und
Mineralstoffen anzureichern. Hersteller erhalten somit ein maßgeschneidertes
Getränkekonzept aus einer Hand.

Für den fruchtigen Geschmack der Getränke stehen eine Reihe von Aromen zur Auswahl – ob
beliebte Klassiker wie Orange, Pfirsich und Mango oder spezielle Geschmacksrichtungen wie
Himbeere, Banane und Cassis. Damit bieten die neuen All-in-Compounds aus der Stabifruit-
Reihe die Basis für eine breite Palette an fruchtigen Getränken, die aktuellen Trends und
Verbraucherwünschen entsprechen, gleichzeitig aber auch aus wirtschaftlicher, logistischer
und produktionstechnischer Sicht punkten.

Hamburg, im Oktober 2017 – Hydrosol, einer der führenden internationalen Anbieter von Stabilisierungs- und Texturierungssystemen, präsentiert auf der diesjährigen Food Ingredients Europe (Stand 08.0C61) erstmals Lösungen aus der neuen Produktkategorie Getränke. Darüber hinaus stellt das Unternehmen spannende Neuheiten in den Bereichen Geflügel, vegane Fleischersatzprodukte sowie Milch- und Molke-Erzeugnisse vor. Mit den Funktionssystemen können Lebensmittelproduzenten auf einfache Weise hochwertige Konsumentenprodukte herstellen, die den aktuellen internationalen Verbrauchertrends entsprechen.

Neue All-in-Compounds für Getränke

Im weltweit wachsenden Markt für Soft Drinks verzeichnen insbesondere Fruchtsäfte und Fruchtsaftgetränke ein überproportionales Wachstum. Mit der neuen Stabifruit-Reihe von Hydrosol können Getränkehersteller oder auch Molkereien von dieser steigenden Nachfrage profitieren. Die All-in-Compounds enthalten bereits alle relevanten Komponenten zur Herstellung von Fruchtsaftgetränken und bieten im Vergleich zu Konzentraten diverse Vorteile. Sie ermöglichen eine einfache Anwendung und Lagerung, sind frei von Konservierungsstoffen und zeichnen sich durch eine geringe Dosierung aus. Der Fruchtgehalt lässt sich je nach Kundenwunsch variabel einstellen. Auch die Anreicherung mit Vitaminen und Mineralstoffen ist individuell möglich. Für den fruchtigen Geschmack des Getränks stehen eine Reihe von Aromen zur Auswahl, zum Beispiel Orange, Himbeere, Banane oder Cassis. Damit bieten die neuen All-in-Compounds aus der Stabifruit-Reihe die Basis für eine breite Palette an fruchtigen Getränken, die in puncto Mundgefühl, Farbe, Aroma und Viskosität überzeugen.

Geflügelprodukte und vegane Nuggets

Im Bereich Fleisch präsentiert Hydrosol Konzepte für die Herstellung von hochwertigen und wirtschaftlich attraktiven Geflügelprodukten sowie ein neues Konzept für vegane Produkte mit fleischähnlicher Textur. Geflügelprodukte haben weltweit die größte Wachstumsrate im Bereich Fleisch. Hydrosol hat in diesem Segment eine Bandbreite an Lösungen entwickelt. Hierzu zählen beispielsweise Injektionslaken für frisches Hühnchenfleisch, mit denen sich eine erhöhte Saftigkeit und Zartheit bei hervorragender Lakenretention und individuell einstellbaren Ausbeuten erzielen lassen. Darüber hinaus bietet Hydrosol spezielle Funktionssysteme für Chicken Nuggets, Hackfleischprodukte und Schnitzel. Sie gewährleisten eine hervorragende Bindung, einen saftigen Biss und erlauben neben Fleisch auch die Verwendung von pflanzlichen Zutaten, wodurch vielfältige innovative Produktideen ermöglicht werden. Ein weiterer Bereich sind Funktionssysteme für die wirtschaftliche Herstellung und längere Haltbarkeit von Geflügelwürstchen. Auch für die Produktion von Geflügelaufschnitt aus Vollmuskelfleisch bietet der Stabilisierungsexperte maßgeschneiderte Wirkstoffkombinationen, sowohl für hochwertige Premiumprodukte, als auch für kostenoptimierte Rezepturen.

Im wachsenden Segment der Fleischalternativen stellt Hydrosol neue Stabilisierungs- und Texturierungssysteme vor, aus denen sich zum Beispiel vegane Nuggets, Burger, Frikadellen oder vegane „Filetstreifen“ herstellen lassen. Die Endprodukte überzeugen mit vertrautem Biss sowie fleischähnlicher Struktur und können problemlos in der Pfanne oder Fritteuse erhitzt werden. Zudem lassen sie sich als Zutat für die Produktion zeitgemäßer Convenience-Lösungen verwenden. Ein weiterer Vorteil ist der Verzicht auf Geschmacksverstärker und Phosphate.

Nachhaltige Lösungen für Fleisch- und Milchprodukte

Ein wichtiges verbraucherrelevantes Thema ist Nachhaltigkeit. Im Bereich Fleisch ermöglicht Hydrosol zum Beispiel sogenannte Meat Extensions. Diese Produkte können dank der Stabilisierungssysteme mit deutlich verringertem Fleischanteil hergestellt werden. Denkbar sind zum Beispiel Hybridprodukte aus Fleisch oder auch Fisch und Gemüse. Auf diese Weise lässt sich der Einsatz der wertvollen Ressource Fleisch reduzieren. Auch im Molkereisektor bietet der Stabilisierungsexperte spezielle Konzepte. Ein Beispiel ist die nachhaltige Vermarktung von Molkeüberschüssen aus der Käse- und Quarkproduktion. Mit den neuen Funktionssystemen können Käse- und Quarkhersteller ihren nicht unerheblichen Überschuss an Lab- oder Sauermolke effizient verwerten und ganz unterschiedliche neue Produkte auf den Markt bringen. Aus Labmolke lassen sich beispielsweise Puddingdesserts, Getränke, fermentierte Desserts und saure Sahne herstellen. Sauermolke dient als Basis für die Produktion von Alternativen zu Joghurt. Ein großer Vorteil bei der Vermarktung der Endprodukte ist das positive Image der Molke – genauer gesagt des enthaltenen Proteins, das für seine sehr guten ernährungsphysiologischen Eigenschaften bekannt ist. So hat Molkenprotein eine höhere biologische Wertigkeit als zum Beispiel Protein aus Vollmilch oder Soja.

Gewinnbringende Ideen für High Protein Produkte

Proteine werden immer bedeutender bei der Neuentwicklung von Produkten und haben ein vielfältiges Anwendungspotenzial. Laut Marktforschung sind Molkereierzeugnisse die mit Abstand führende Kategorie bei Produkteinführungen mit hohem Proteingehalt. Eine starke Nachfrage herrscht vor allem bei Joghurt und Trinkjoghurt. Hydrosol hat spezielle Funktionssysteme entwickelt, mit denen Hersteller unterschiedliche High-Protein-Produkte produzieren können. Für Joghurt griechischer Art, der im deutschen Markt ein überproportionales Wachstum verzeichnet, bietet das Unternehmen zum Beispiel ein Texturierungssystem aus Milchproteinen an. Das zum Einsatz kommende System besitzt eine einfache Deklaration und entspricht somit auch der Nachfrage nach Clean Label-Produkten. Der Fettgehalt lässt sich variabel zwischen null und zehn Prozent einstellen. Auch Rezeptur und Textur können entsprechend den Kundenwünschen individuell angepasst werden. Darüber hinaus haben die Stabilisierungsexperten ein Konzept für die Herstellung von gelatinefreiem Joghurt und Trinkjoghurt mit hohem Proteingehalt entwickelt. Dieses enthält neben Milchproteinen modifizierte Stärke, Hydrokolloide und pflanzliche Fasern zur individuellen Einstellung von Textur und angenehmem Mundgefühl.

Ahrensburg, im September 2017 – Mit einem Umsatz von 464 Millionen Euro erwirtschaftete die Hamburger Stern-Wywiol Gruppe 2016 erneut ein zweistelliges Wachstum. Einen großen Anteil an der anhaltend positiven Bilanz hat das Tochterunternehmen Hydrosol. Der Spezialist für Stabilisierungs- und Texturierungssysteme hat sich in den vergangenen Jahren zu einem der führenden Anbieter im internationalen Markt der Stabilisierungssysteme entwickelt. In Europa gehört das Unternehmen zu den Top 3 im Segment.

Mit maßgeschneiderten Lösungen für Milchprodukte, Feinkost, Fleisch- und Fischerzeugnisse hat sich Hydrosol weltweit einen Namen gemacht. Vor allem aber hat das Unternehmen sein Gespür für wegweisende Trends unter Beweis gestellt. Bereits 2009 präsentierte Hydrosol Clean-Label-Lösungen auf der FI Europe. Den „Flexitarier Effekt“, den Innova Market Insights als einen der Top Trends 2016 vorstellte, bedient Hydrosol seit 2014 mit All-in-Compounds für Alternativen zu vegetarischen und veganen Fleischprodukten.

Basis für die Entwicklung innovativer Stabilisierungs- und Texturierungssysteme sind detaillierte Kenntnisse zu den am Weltmarkt verfügbaren Rohstoffen und deren Zusammenspiel miteinander. „Unsere Kernkompetenz liegt in der zielgerichteten Kombination der funktionellen Komponenten“ erklärt Dr. Matthias Moser, Geschäftsführer Hydrosol. „Denn für die Qualität der Endprodukte ist das Wissen um die Wechselwirkungen zwischen Hydrokolloiden, Proteinen, Ballaststoffen, Enzymen und anderen Ingredients ganz entscheidend. Wir machen immer wieder die Erfahrung, dass diese synergistisch-wirkenden Komplexe sehr viel bessere Ergebnisse erzielen als Single Ingredients. Unsere breit aufgestellte Anwendungstechnik ist deshalb elementar für erfolgreiche Produktlösungen.“

Aktuelle Entwicklungen der Ahrensburger Kreativschmiede sind Stabilisierungs- und Texturierungssysteme zur Herstellung von veganen Nuggets, Burger-Bratlingen oder Schnitzeln sowie Funktionssysteme, die eine ökonomische Produktion von Käsezubereitungen und Rekombinaten ermöglichen. Mit neuen, maßgeschneiderten Lösungen für die Herstellung von Geflügelfleisch-Produkten partizipieren Hydrosol-Kunden auch am weltweiten Wachstum in diesem Segment. Eine weitere Innovation sind funktionelle Rohstoffkomplexe für die nachhaltige Verarbeitung von Lab- und Sauermolke zu hochwertigen Milchprodukten wie Puddingdessert, Getränke oder fermentierte Produkte, die als Alternativen zu Joghurt und saurer Sahne eingesetzt werden können. Einen Blick in die vielseitigen Aktivitäten der F&E-Spezialisten gewährt ein Video auf der neu gestalteten Website www.hydrosol.de.

Partnerschaftliche Atmosphäre
Die Leidenschaft und die Kreativität der Mitarbeiter sind von großer Bedeutung für den Erfolgskurs des Unternehmens, wie Dr. Moser berichtet: „Eine unserer Stärken ist die geringe Fluktuation. Unsere in- und ausländischen Kunden haben bei Hydrosol über viele Jahre die gleichen Ansprechpartner. Durch die langjährige, vertrauensvolle Zusammenarbeit sind unsere Mitarbeiter sehr viel besser mit den individuellen Anforderungen jedes einzelnen Kunden vertraut. Sie können somit einen maßgeschneiderten Service und schnelle Problemlösungen liefern. Im Bedarfsfall direkt vor Ort beim Kunden.“

Flache Hierarchien sind bei Hydrosol selbstverständlich. Sie führen laut Dr. Moser zu einer hohen Motivation und Eigenverantwortung. Torsten Wywiol, CEO der Stern-Wywiol Gruppe, ist stolz auf die besondere Unternehmenskultur: „Wir unterscheiden uns von vielen anderen Betrieben unserer Branche. Jedes Unternehmen in unserer Gruppe behält seine Eigenständigkeit. Vor allem aber bieten wir unseren Mitarbeitern größtmöglichen Freiraum. Wir sind ein Familienbetrieb, und wie in jeder guten Familie lassen sich innovative Ideen nur in einer anregenden und partnerschaftlichen Atmosphäre entwickeln.”

Als inhabergeführtes, konzernunabhängiges Unternehmen kann Hydrosol zudem schneller, flexibler und dynamischer auf das weltweite Marktgeschehen reagieren. Dazu Dr. Moser: „Wer auf Expansion in unterschiedlichen Märkten setzt, muss mehr als maßgeschneiderte Lösungen für die einzelnen Kunden entwickeln. Eine schnelle Reaktion auf ihre Wünsche ist mindestens ebenso wichtig wie innovationsgetriebene neue Ideen, die dem Kunden zusätzliches Wertschöpfungspotenzial eröffnen.“ Inzwischen bedient Hydrosol die Kundenwünsche in mehr als 100 Ländern. Mit 15 Auslandsfilialen und weiteren zertifizierten Partnern haben die Stabilisierungsexperten direkten Zugang zu allen globalen Schlüsselmärkten. Dazu gehören auch Wachstumsmärkte wie Lateinamerika, Nordafrika, Südostasien sowie der Mittlere Osten, in denen Hydrosol bereits erfolgreich etabliert ist. Angesichts dieser Entwicklung sieht Dr. Moser optimistisch in die Zukunft: „Die internationale Lebensmittelbranche befindet sich im Umbruch. Angesichts der künftigen demografischen Entwicklung muss die Branche die Ernährung für immer mehr Menschen sicherstellen. Das funktioniert nur, wenn man neue alternative Lösungen findet. Hierbei nehmen Stabilisierungs- und Texturierungssysteme eine zentrale Rolle ein. Vor diesem Hintergrund gehe ich davon aus, dass wir innerhalb der nächsten zehn Jahre unseren Umsatz und die Zahl unserer Mitarbeiter verdoppeln können – insbesondere auch deshalb, weil diese besondere Kombination aus innovativen Problemlösungen mit der Flexibilität eines inhabergeführten Familienunternehmens bieten.“

Ahrensburg, im September 2017 – Auf der diesjährigen Gulfood Manufacturing in Dubai präsentiert Hydrosol, einer der führenden internationalen Anbieter von Stabilisierungs- und Texturierungssystemen, attraktive Neuheiten in den Bereichen Molkereiprodukte, Geflügel und vegane Alternativen. Am Stand Nr. S3-E24 können sich Fachbesucher detailliert über die Vorteile der verschiedenen Funktionssysteme informieren.

High Protein und Vegan: Profitieren von aktuellen Top Trends
Vegane Lebensmittel und Milchprodukte mit hohem Proteingehalt gehören zu den wachsenden internationalen Ernährungstrends. Hydrosol hat für beide Bereiche eine Reihe impulsstarker Produktkonzepte entwickelt. Aktuelle Neuheiten im Sortiment der Fleisch-Alternativen sind Stabilisierungssysteme zur Herstellung von veganen Nuggets, Burger-Patties oder Schnitzeln. Im Segment der Milchersatzprodukte bietet das Unternehmen verschiedene Funktionssysteme, mit denen sich zum Beispiel Alternativen zu Joghurt, Frischkäse, Koch- und aufschlagbare Pflanzencreme herstellen lassen. Bei der Stabilisierung von Pflanzencreme ist Hydrosol einer der führenden Anbieter im internationalen Markt. Auf der Messe in Dubai stellt das Unternehmen aktuelle Neuheiten für heiße Regionen vor.

Länder mit wenig Frischmilchaufkommen können mithilfe spezieller Stabilisierungs- und Texturierungssysteme ebenfalls vom zunehmenden High Protein Trend profitieren. Die Hydrosol Produktreihe für proteinreiche Molkereiprodukte umfasst Joghurt Griechischer Art, Trinkjoghurt, Kakaodrinks, Pudding und Dressings. Diese lassen sich auch sehr gut aus rekombinierter Milch herstellen. Zusätzlich können sie mit Vitaminen und Mineralstoffen angereichert werden, um unterschiedliche Bedürfnisse von Konsumenten zu bedienen und damit einen Mehrwert zu erzielen.

Kosteneffiziente Alternativen zu Käse
Ob für Brotaufstriche, Snackfüllungen, Pizza oder Fertiggerichte – die neuen Ingredient-Kombinationen für rekombinierte Alternativen zu Käse bieten sowohl wirtschaftliche und produktionstechnische als auch qualitative Vorteile. Bei Hart- und Schnittkäse wird die Reifezeit zum Kostenfaktor, in heißen Regionen setzt das geringe Frischmilchaufkommen die Grenzen. Die Alternativen überzeugen auch in puncto Produktqualität. Auf Pizza zieht das Rekombinat lange Fäden und ermöglicht eine individuelle Aroma- und Farbeinstellung. Bei streichfähigen Produkten lässt sich mit ausgewählten Hydrosol-Systemen die gewünschte Textur von flüssig bis gelierend optimal einstellen. Snacks mit Alternativ-Füllungen haben eine hohe Frittier- und Backstabilität. Sie besitzen eine gute Formbarkeit und sind TK-stabil.

Gefügelprodukte wirtschaftlich herstellen
Im Bereich Fleisch haben Geflügelprodukte weltweit die größte Wachstumsrate. Dieses Potenzial können Hersteller mit den Funktionssystemen von Hydrosol bestmöglich ausschöpfen. Das Portfolio umfasst Lösungen für die wirtschaftliche Herstellung sowie für eine längere Haltbarkeit von Geflügelwürstchen. Hinzu kommen Injektionslaken für rohes Hühnerfleisch, mit denen sich eine höhere Ausbeute an saftigem, zartem Fleisch erzielen lässt, sowie Stabilisierungssysteme für die kostensparende Produktion von restrukturierter Hähnchenbrust oder Geflügelaufschnitt. Bei reduziertem Fleischanteil sorgen spezielle Funktionssysteme für eine gute Bindung von tierischen und pflanzlichen Zutaten. Sie punkten mit einer fleischähnlichen Textur und eignen sich sehr gut für Nuggets, Burger-Patties oder Schnitzel. Über die Vorteile der kundenspezifischen Stabilisierungs- und Texturierungssysteme können sich Messebesucher am Hydrosol-Stand detailliert informieren.

Ahrensburg, im August 2017 – Bei der Herstellung von einem Kilogramm Käse fallen als Nebenprodukt neun Kilogramm Molke an. Entsprechend hoch ist das Molke-Aufkommen in Käse produzierenden Ländern. Spitzenreiter sind die USA mit mehr als 48 Millionen Tonnen pro Jahr, gefolgt von Brasilien, Türkei und Russland mit fünf bis sieben Millionen Tonnen. Angesichts dieser Mengen, die in den vergangenen Jahren kontinuierlich gestiegen sind, stellt das Nebenprodukt Molkereien vor eine große Herausforderung. Denn eine Entsorgung ist ebenso kostenintensiv wie die Verarbeitung zu Pulver. Hydrosol eröffnet Käseproduzenten jetzt neue Perspektiven. Mit den Stabilisierungs- und Texturierungssystemen aus der Reihe Stabisol JOC lassen sich sowohl Lab- also auch Sauermolke gewinnbringend zu neuen Produkten verarbeiten.

Molke enthält 0,8 Prozent Protein, das für seine sehr guten ernährungsphysiologischen Eigenschaften bekannt ist. So hat Molkenprotein eine höhere biologische Wertigkeit als zum Beispiel Protein aus Vollmilch oder Soja. Nicht zuletzt deshalb genießt das Milchprodukt seit einigen Jahren ein positives Image als gesundheitsförderndes Lebensmittel. Diesen Vorteil können Käsehersteller jetzt gezielt nutzen und gleichzeitig ihren Molke-Überschuss effizient verwerten. Die neuen Funktionssysteme von Hydrosol veredeln Molke zu ganz unterschiedlichen neuen Produkten. Labmolke kann beispielsweise als Basis für die Herstellung von Puddingdesserts, Getränken oder auch fermentierten Desserts und saurer Sahne eingesetzt werden. Aus Sauermolke entsteht eine Alternative zu Joghurt. „Gerade Sauermolke ist eine Herausforderung für Käsehersteller, da ihre Weiterverarbeitung technologisch sehr viel anspruchsvoller ist als die der Labmolke“, erklärt Dr. Dorotea Pein, Innovation Manager Hydrosol. „Nach intensiver Forschung und zahlreichen Anwendungstest ist es uns jetzt gelungen, einen Wirkstoffkomplex zu entwickeln, mit dem auch Sauermolke profitabel vermarktet werden kann.“

Ob mit Lab- oder Sauermolke hergestellt, die Endprodukte überzeugen durch ein angenehmes Mundgefühl und eine cremige Textur. „Der Fettgehalt der Produkte kann entweder mit dem üblicherweise eingesetzten Milchfett in Form von Sahne eingestellt werden oder alternativ mit Pflanzenfett“, so Dr. Pein. „Die gewünschte Viskosität wird mithilfe unserer hochfunktionellen Stabilisierungs- und Texturierungssysteme eingestellt.“ Ebenso wie Joghurt können die Alternativen aus Molke mit diversen Zutaten gemischt werden: Mit Aromen und Farbstoffen, die gleich zu Beginn des Herstellungsprozesses zugegeben werden, oder mit Fruchtzubereitungen, die man vor dem Abfüllen hinzufügt. Durch die enge Zusammenarbeit mit den Schwestergesellschaften der Stern-Wywiol Gruppe kann Hydrosol den Kunden auch diesem Bereich individuelle Lösungen anbieten. Zusammen mit dem Schwesterunternehmen OlbrichtArom liefert der Stabilisierungs-Spezialist auf Wunsch zum Beispiel All-in-Compounds, die bereits eine kundenspezifische Aromatisierung enthalten.

Ahrensburg, im Mai 2017 – Der Boom der veganen Fleischersatzprodukte hält weiter an: Wie eine Studie des Marktforschungsunternehmens Mintel zeigt, wächst vor allem die Gruppe der Flexitarier, die ihren Fleischkonsum bewusst reduzieren. Der Untersuchung zufolge standen im vergangenen Jahr bei 18 Prozent der Deutschen mehr Fleischalternativen auf dem Speiseplan als im Vorjahr. Mintel spricht hier von einem Paradigmenwechsel: Aus Nischenvegetariern werden Massenmarkt-Flexitarier. Entsprechend hoch ist das Marktpotenzial für Fleischersatzprodukte. Diese sind aber nur dann erfolgreich, wenn sie in Geschmack und Konsistenz mit dem Fleischprodukt mithalten können, gesundheitliche Vorteile bieten und bestenfalls den Dauertrend Convenience bedienen. Hydrosol hat ein neues Stabilisierungs- und Texturierungssystem entwickelt, mit dem Hersteller von Fleischalternativen die Wünsche der immer größer werdenden Zielgruppe erfüllen können. Aktuelles Beispiel sind vegane Nuggets für den Heißverzehr.

Hydrosol - Vegetarische Nuggets

Das Besondere an den veganen Nuggets ist die fleischähnliche Textur, die mit Hilfe von HydroTOP High Gel 30 entsteht. „Das System basiert auf einer abgestimmten Hydrokolloid-Faserkombination aus emulgierenden und stabilisierenden Komponenten“, erklärt Dr. Carsten Carstens, Leiter Produktentwicklung Fleisch und Wurstwaren bei Hydrosol. „Zunächst wird aus HydroTOP High Gel 30, Öl und Wasser eine Emulsion hergestellt, die das hydratisierte Texturat durch thermoreversible Gelierung stabilisiert. Das heißt: Aus der formbaren Masse wird beim Erhitzen ein angenehm bissfestes Endprodukt.“ Bei der Verarbeitung des Texturates mit der HydroTOP-Emulsion entsteht ein formbares und leicht klebriges Fleischanalog, das vergleichbar ist mit einer gebundenen Hackfleischmasse zur Herstellung von Frikadellen. Dank dieser adhesiven Eigenschaften lässt sich auch problemlos Gemüse mit glatter Oberfläche wie Mais oder Erbsen in die Masse einarbeiten. Die Fleischersatzmasse kann individuell gewürzt und auf einer herkömmlichen Linie kontinuierlich produziert werden.

HydroTOP High Gel 30 eignet sich für alle handelsüblichen Texturate auf Basis von Weizen-, Soja- und Erbsenprotein. „Bei der Anwendung werden die Synergien und Interaktionen zwischen HydroTOP und dem eingesetzten Protein-Texturat optimal genutzt“, berichtet Dr. Carstens. „High Gel 30 verwandelt die eher faserige Struktur der Texturate in eine fleischähnliche Struktur.“ Die veganen Nuggets, die in der Pfanne oder in der Fritteuse erhitzt werden können, bieten neben der Textur einen weiteren klaren Vorteil: Sie sind deklarationsfreundlich. Als Kaufargument kann nicht nur vegan auf der Packung ausgelobt werden, die Herstellung ist auch ohne Soja und Gluten möglich. Darüber hinaus werden weder Geschmacksverstärker noch Phosphate eingesetzt.

Zusammen mit den Texturaten aus der Stabiprot-Reihe von Hydrosol können Unternehmen mit HydroTOP High Gel 30 neben veganen Nuggets diverse weitere Endprodukte aus der Fleischersatzmasse herstellen. Beispiele sind vegane Burger-Bratlinge und Frikadellen, aber auch vegane Schnitzel mit Panade. Alle Produkte können problemlos tiefgekühlt werden.

Darüber hinaus lassen sich mit High Gel 30 auch alle anderen ausgeformten Produkte aus Hackfleisch, Fisch, Geflügel, Schinkenwürfeln und Ähnlichem kostengünstig und mit hervorragender Qualität herstellen. Die Fleisch- und Fischerzeugnisse sind bissfest, saftig und formstabil.

Ahrensburg, im Oktober 2016 – Mayonnaise gehört weltweit zu den beliebtesten Feinkostprodukten. Ein Nachteil aus gesundheitlicher Sicht ist jedoch der hohe Fettgehalt. Um diesen zu reduzieren und einen Texturverlust zu vermeiden, wird das Fett üblicherweise durch wasserbindende Substanzen wie Stärke ersetzt. Diese wirtschaftliche Lösung ist in einigen Märkten wie Russland oder dem Nahen Osten nicht erwünscht, da sie als Qualitätsminderung gilt. Die Stabilisierungs-Experten von Hydrosol haben jetzt einen stärkefreien Vollcompound entwickelt, der die Herstellung von qualitativ hochwertiger, fettreduzierter Mayonnaise ermöglicht. Die Endprodukte überzeugen durch eine cremige, angenehm leichte Konsistenz mit sehr gutem Mundgefühl und optimalem Aroma.

Hydrosol_News_stärkefreie Mayo

„Der Austausch von Fett durch Stärke in fettreduzierten Mayonnaise-Produkten hat sowohl wirtschaftliche als anwendungstechnische Vorteile. Seitens der Verbraucher wird er aber oftmals als Täuschung angesehen“, berichtet Dr. Dorotea Pein, Product Manager Hydrosol. „Aus diesem Grund haben wir eine neue Rezeptur entwickelt, bei der wir als Textur gebende Substanzen mit Hydrokolloiden und Pflanzenfasern arbeiten und trotzdem eine angenehm lockere, cremige Textur erreichen, die sich absolut mit einer Vollfett-Mayonnaise messen kann.“

Der neue Vollcompound Stabimuls M30 NOS basiert auf Eigelb-Pulver, Milchprotein, Pflanzenfasern und Hydrocolloiden. Er eignet sich zur Herstellung von Salatcremes mit einem Fettgehalt ab 30 Prozent. Wie alle Mayonnaise-Vollcompounds von Hydrosol überzeugt auch das Neuprodukt durch eine einfache Herstellung. Es muss nur mit Wasser, Gewürzen, Öl und Essig hergestellt werden. Nach geeigneter Scherung kann das Endprodukt dann abgefüllt werden.

Hamburg, im Juli 2016 – Bei der Hamburger Stern-Wywiol Gruppe stehen die Zeichen weiterhin auf Wachstum: Mit einer Steigerung von 12 Prozent erzielte das Familienunternehmen im vergangenen Jahr einen Rekordumsatz von 444 Millionen Euro. Einen entscheidenden Anteil daran hat das Tochterunternehmen Hydrosol. Der Spezialist für maßgeschneiderte Stabilisierungs- und Texturierungssysteme blickt auf ein sehr erfolgreiches Geschäftsjahr zurück. Entsprechend erweitert das Unternehmen jetzt vorausschauend seine Produktionskapazitäten. Dazu Geschäftsführer Dr. Matthias Moser: „Unsere Produktionsanlage ist eine der modernsten ihrer Art in Europa. Die Verarbeitungskapazitäten liegen aktuell bei 30.000 Tonnen Ingredients pro Jahr. Um unseren anspruchsvollen Kunden in mehr als 50 Ländern auch in Zukunft ein Höchstmaß an Innovationskraft, Flexibilität und Service zu bieten, investieren wir jetzt in ein zweites Werk in direkter Nachbarschaft. Die Grundsteinlegung ist bereits in Kürze, die Produktion startet dann im Laufe des nächsten Jahres.“

Als unabhängiges Familienunternehmen verfolgt Hydrosol seit vielen Jahren eine langfristige Wachstumsstrategie – mit nachhaltigen Investitionen im In- und Ausland. Neben der Produktion ist das Technologiezentrum ein Beispiel hierfür. Das Zentrum für Forschung & Entwicklung, das mit zahlreichen Versuchsanlagen ausgestattet ist – unter anderem für Milchprodukte, Feinkost sowie Fleisch- und Fischerzeugnisse – wird kontinuierlich erweitert. „Diese vorausschauenden Investitionsmaßnahmen, gepaart mit der Flexibilität und Verlässlichkeit eines inhabergeführten Unternehmens und dem kreativen Know-how unserer Mitarbeiter, sind zentrale Eckpfeiler unseres Erfolgs“, kommentiert Dr. Moser. „Dabei ist der Standort Deutschland, trotz unserer Investitionen im Ausland, für uns und für unsere Kunden auch in Zukunft von besonderer Bedeutung.“

Ahrensburg, im Juni 2016 – Als Nebenprodukt in der Käseproduktion fällt massenhaft Süßmolke an. Diese wird bislang in verschiedenen Bereichen genutzt, unter anderem für Käse-Spezialitäten, Molke-Drinks oder Molkenpulver. Eine neue Möglichkeit eröffnet jetzt Hydrosol. Das Unternehmen hat ein Stabilisierungssystem entwickelt, das die wirtschaftliche Herstellung eines fermentierten Molke-Desserts mit Hilfe von Joghurt-Kulturen ermöglicht.

In einigen Märkten wird aus ökonomischen Gründen bei der Joghurt-Produktion bereits ein Teil der Milch durch Molke oder Wasser ersetzt. Dieser Austausch ist aber limitiert. Die Rezeptur muss mindestens 50 Prozent Milch enthalten, damit der Joghurt eine glatte, glänzende Textur und ein angenehmes Mundgefühl hat. Mit dem neuen Stabilisierungssystem Stabisol JOC ist es ab sofort möglich, die Milch komplett durch Süßmolke zu ersetzen. Diese wird mit Fett, Zucker, Stabilisator und Joghurt-Kulturen vermischt und fermentiert. Je nach Verfügbarkeit der Rohstoffe können sowohl tierische Fette wie Sahne oder Butter als auch Pflanzenfett verarbeitet werden. Anstelle von frischer Molke kann auch mit Molkenpulver und Wasser gearbeitet werden.

Hydrosol_News-Molke-Dessert

Das Molke-Dessert ist auch eine attraktiv Lösung für europäische Molkereien, die sich auf den Exportmarkt konzentrieren. Dazu Sebastian Barsch, Hydrosol Produktentwickler mit Schwerpunkt Joghurt: „Mit unserem neuen Stabilisierungssystem haben Käseproduzenten einen doppelten Nutzen. Sie können einerseits ihren Molke-Überschuss gewinnbringend vermarkten und andererseits ein preisgünstiges Dessert mit Joghurt-Eigenschaften auf den Markt bringen. Auf diese Weise haben sie die Möglichkeit, den positiven Imagewandel des Molkenproteins gezielt für die eigene Umsatzsteigerung zu nutzen.“ Molkenprotein ist inzwischen für seine sehr guten ernährungsphysiologischen Eigenschaften bekannt. Zugleich ist Molke sehr viel preisgünstiger als Milch.

Ebenso wie ein traditioneller Joghurt kann auch das fermentierte Molke-Dessert mit etlichen Zutaten gemischt werden. Ob mit Aromen und Farbstoffen, die gleich zu Beginn des Herstellungsprozesses eingestellt werden, oder mit Fruchtzubereitungen, die man nach der Säuerung hinzufügt. Durch die enge Zusammenarbeit mit den Schwestergesellschaften der Stern-Wywiol Gruppe kann Hydrosol die Kunden auch diesem Bereich individuell beraten. Und nicht nur das: Zusammen mit dem Schwesterunternehmen OlbrichtArom liefert Hydrosol auf Wunsch einen All-in-Compound inklusive kundenspezifischer Aromatisierung.

Hamburg, im Mai 2016 – Im internationalen Ingredientsmarkt setzt die Hamburger Stern- Wywiol Gruppe ihren Wachstumskurs konsequent fort. Die inhabergeführte Firmengruppe erwirtschaftete im vergangenen Jahr einen Umsatz von 444 Millionen Euro. Verglichen mit dem Vorjahresergebnis lag die Steigerung damit erneut im zweistelligen Prozentbereich. Maßgeblich beteiligt an der anhaltend positiven Bilanz ist das Tochterunternehmen Hydrosol. Worin sich dieser Erfolg begründet, hat der Spezialist für Stabilisierungssysteme kürzlich auf seiner internationalen Vertretertagung unter dem Motto „We make food texture swing“ anschaulich unter Beweis gestellt.

Hydrosol - Moser Eisner
Hydrosol Geschäftsführer Dr. Matthias Moser spricht mit dem Forscher Dr. Peter Eisner vom Fraunhofer-Institut über neue Chancen durch Lupinen-Eiweiß. Foto: Moser_Eisner

„Wer auf Expansion in unterschiedlichen Märkten setzt, muss mehr als maßgeschneiderte Lösungen für die einzelnen Kunden entwickeln“, erklärt Dr. Matthias Moser, Geschäftsführer Hydrosol. „Eine schnelle, flexible Reaktion auf ihre Wünsche und Anforderungen sind mindestens ebenso wichtig wie innovationsgetriebene neue Ideen, die dem Kunden zusätzliches Wertschöpfungspotenzial eröffnen.“ Ein Beispiel dafür ist ein Stabilisierungssystem für die Herstellung von Molke-Desserts, das Hydrosol ursprünglich für den lateinamerikanischen Markt entwickelt hat. Dieses Funktionssystem bietet Käseproduzenten einerseits die Möglichkeit, ihren Molke-Überschuss gewinnbringend zu vermarkten. Andererseits können sie ein preisgünstiges Dessert mit joghurtähnlichen Eigenschaften auf den Markt bringen.

Für zukunftsträchtige Lösungen ist eine intensive Forschung mit modernster Technologie elementar. Gleichzeitig muss man aber auch die Anforderungen und Trends in den unterschiedlichen Märkten genau kennen. Deshalb arbeiten Vertrieb und Anwendungsforscher bei Hydrosol Hand in Hand, wie die internationale Vertretertagung in Hamburg zeigte. Rund 100 Teilnehmer, darunter Vertriebspartner, Vertreter und Berater aus fast 40 Ländern stellten auf der zweitägigen Veranstaltung gemeinsam mit den F&E- Experten von Hydrosol Erfolgskonzepte aus den verschiedenen Märkten vor. Als Antwort auf den anhaltenden Veggie-Trend in Westeuropa präsentierten die Spezialisten im Bereich Fleisch- und Fischprodukte zum Beispiel die verschiedenen All-in-Compounds für vegetarische und vegane Alternativen zu Hackfleisch, Leberkäse, Wiener Würstchen, Bratwurst und Aufschnitt.

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Produktentwicklung hautnah: Im firmeneigenen Technologiezentrum präsentierten die Hydrosol-Anwendungsforscher den Teilnehmern der Vertretertagung aktuelle Produktideen. Foto: Anwendungsforschung

Im Bereich Feinkost richtete sich der Fokus auf Neuentwicklungen im breiten Sortiment der Mayonnaise-Vollcompounds. Neben Osteuropa ist Mayonnaise vor allem in Lateinamerika eines der wachstumsstarken Segmente. Durch die enge Zusammenarbeit von Forschung und Vertrieb sowie durch den Einsatz neuer, innovativer Rohstoffe hat Hydrosol für diesen Markt eine kundenspezifische Lösung entwickelt, mit der Mayonnaise-Hersteller Geld, Zeit und Ressourcen sparen können.

Auch wenn die Trends und Wünsche der Konsumenten in den Märkten zum Teil sehr unterschiedlich sind, gibt es bestimmte Gemeinsamkeiten. „Ein hoher Genusswert, sichere Produkte und ein attraktives Preis-Leistungs-Verhältnis sind drei zentrale Ansprüche, die Verbraucher in allen Ländern an Lebensmittel stellen. Mit unseren Stabilisierungssystemen für Milchprodukte, Feinkost sowie Fleisch-, Wurst- und Fischerzeugnisse unterstützen wir die Hersteller – ob im Premiumsegment oder bei der Entwicklung kostenbewusster Lösungen. Dabei legen wir großen Wert auf einen ganzheitlichen Service.“ Dieser umfasst die Entwicklung maßgeschneiderter Stabilisierungssysteme, die gemeinsame Produktentwicklung und das Upscaling in den Produktionsprozess vor Ort. Wenn es die Situation erfordert, geht Hydrosol dabei auch unkonventionelle Wege.

Diese Flexibilität ist nach Aussage von Dr. Moser ein weiteres Argument für die vertrauensvollen Kundenbeziehungen und den internationalen Erfolg des Unternehmens. „Zu den wesentlichen Wachstumstreibern gehören auch das Know-how und das kreative Potenzial unserer Mitarbeiter in Verbindung mit der modernen Anwendungsforschung in unserem breit aufgestellten Technologiezentrum. Gemeinsam mit unserem internationalen Netzwerk aus 16 Filialen und zahlreichen qualifizierten Auslandsvertretungen können wir somit gezielt die Wünsche unserer Kunden in den weltweiten Schlüsselmärkten erfüllen.“

Ahrensburg, im Mai 2016 – Vegetarische Alternativen zu Fleisch und Wurst liegen weiterhin stark im Trend – nicht zuletzt aufgrund der wachsenden Zahl an Flexitariern, die ihren Fleischkonsum spürbar einschränken. Vorrangig für diese Zielgruppe hat Hydrosol jetzt eine Systemlösung entwickelt, mit der Hersteller eine Vielzahl an fleischlosen Produkten anbieten können. Dazu zählen neben vegetarischen Würstchen wie Wiener, Bockwurst oder Hotdog-Würste auch Leberkäse sowie vegetarisches Hack, das in diversen Anwendungen eingesetzt werden kann.

Hydrosol_News_Vegane-Bolognese

„Mit unserem All-in-Compound aus der HydroTOP VEG-Reihe lassen sich sowohl Halbfabrikate für die individuelle Weiterverarbeitung herstellen als auch verzehrfertige Endprodukte“, berichtet Carsten Carstens, Hydrosol Forschung & Entwicklung Fleischerzeugnisse. „Auf diese Weise entsteht mit nur einem System eine Vielzahl an vegetarischen Hackfleisch-Alternativen. Diese richten sich an unterschiedliche Kundengruppen und eröffnen vielversprechende Vermarktungschancen.“ Für Großverbraucher wie Kantinen oder Catering-Unternehmen bieten die halbfertigen Produkte im Stück oder vorgewolft die Basis für vielfältige Zubereitungsmöglichkeiten. Industrielle Hersteller können hingegen eine Bandbreite an vegetarischen Endprodukten für den Handel bzw. für Endverbraucher produzieren.

Das vegetarische Hack ist zum Beispiel eine hervorragende Basis für vegetarische Bolognese-Soße, aber auch für herzhafte Eintöpfe und Suppengerichte, Chili sin Carne oder Lasagne. Auch für die Herstellung von „Meat Crumbles“ für Tacos, Tiefkühlpizza oder Teigtaschen ist das vegetarische Hack hervorragend geeignet. Ebenso wie klassisches Hackfleisch ist auch die fleischlose Variante gefrier-tau-stabil. Sie eignet sich gleichermaßen für Tiefkühlprodukte wie auch für Konserven oder Soßen im Glas. Genauso überzeugend ist der Genusswert: Das vegetarische Hack trifft exakt den Geschmack des tierischen Produkts und wird beim Braten ebenfalls schön knusprig. Es bietet ein vertrautes Mundgefühl, das der Konsument von klassischem Hackfleisch kennt. Dadurch überzeugt es auch Fleischliebhaber.

Darüber hinaus erfüllt HydroTOP VEG die Ansprüche ernährungsbewusster Konsumenten. Dazu Carsten Carstens: „Als Proteine verwenden wir Sojaprotein und Hühnereiklar. Damit ist der All-in-Compound frei von Milcheiweiß, aber auch von Gluten und Phosphaten. Bei der Gewürzmischung verzichten wir komplett auf Geschmacksverstärker wie Glutamat. Und für die Farbgebung setzen wir natürliche Farbstoffe ein.“ Auch die Herstellung ist sehr einfach. HydroTOP VEG ist eine Hydrokolloid-Protein-Kombination mit emulgierenden und stabilisierenden Komponenten. Sie enthält bereits sämtliche Bestandteile für die Gesamtrezeptur – inklusive dezenter Basis-Würzung, die individuell erweitert werden kann. Das Funktionssystem muss nur noch mit Wasser, Salz und Pflanzenöl angerührt, in Form gebracht und gegart werden. Danach ist die vegetarische Hackmasse bereit für die weitere Verarbeitung.

So lässt sich mit dem neuen All-in-Compound eine Bandbreite an unterschiedlichen, qualitativ hochwertigen Endprodukten herstellen. Diese bedienen den anhaltenden Trend nach fleischlosen Alternativen, erfüllen mit ihrem hohen Protein- und niedrigem Fettgehalt ernährungsphysiologisch höchste Ansprüche und bieten gleichzeitig optimalen Genuss.

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Hamburg, im Dezember 2018 – Im Jahr 1993 ging Hydrosol mit nur einem Produkt in den Markt. Inzwischen hat sich die Tochtergesellschaft der Stern-Wywiol Gruppe zu einem der international führenden Anbieter von Systemlösungen im Ingredients- Geschäft entwickelt.

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Presseinformation Hydrosol_Vegetarische und vegane Fertiggerichte

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Presseveröffentlichungen

Titelfoto_dei_2016-011_Hydrosol

Ersatzprodukte für Fleisch- und Milcherzeugnisse. Vegane Vollcompounds

"dei - die Ernährungsindustrie" (Ausgabe 11/2016)

Eine fleischlose Ernährung wird mehr und mehr zum Lifestyle-Thema – auch bei Menschen, die bewusst immer häufiger auf Fleisch verzichten. Entsprechend erfreuen sich Fleischersatzprodukte wachsender Beliebtheit.

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